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SCHULWETTBEWERB

Schulwettbewerb „Mehr haben mehr Chancen“

Von vielen Projekten, die mit großem Einsatz an Schulen durchgeführt werden, erfährt außerhalb der Schule so gut wie keiner etwas. So bleiben zahlreiche gute Ideen und Ansätze, die von Schülern und Lehrern entwickelt werden, im Verborgenen. Leider, denn Projektideen, beziehungsweise ihre Ergebnisse könnten andere anregen und motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Deshalb riefen wir im Frühjahr 2003 Schüler und Lehrer auf, uns ihre eigenen Projekte vorzustellen. Die Projekte sollten sich dazu eignen, das Klima an der Schule zu verbessern.

Ob Fremdenfeindlichkeit, Kriminalität oder Diskriminierung von Minderheiten – bei der Themenwahl hatten die Schüler freie Hand. Unter den über 140 Einsendungen wurden von einer Jury die interessantesten und überzeugendsten Konzepte und Projekte für ein lebenswertes Miteinander im Schulalltag ausgezeichnet. Mit dem Projekt „Lebenswege nachvollziehen – eigene gestalten“ haben es die Schüler des Neuen Friedländer Gymnasiums in Friedland bis ganz nach oben geschafft. Janine, Silke, Regina, Peggy, Kay und ihre Lehrerin Gisela Daedelow begaben sich in ihrer Stadt auf die Suche nach Spuren jüdischen Lebens und jüdischer Geschichte. Gespräche mit Zeitzeugen, Themen-Workshops, ein Besuch in der Israelischen Botschaft und die Präsentation von zwei Ausstellungen gehörten zur intensiven Auseinandersetzung mit der israelischen und jüdischen Kultur, Geschichte und Religion. Der Lohn für soviel Engagement: eine Reise nach Brüssel.

Der 2. Preis, eine Reise nach Berlin, einschließlich eines Besuchs im Jüdischen Museum, ging an die Martin-Luther-Schule in Herten mit ihrem Projekt "MLS gegen Rassismus". Den 3. Preis gewann das Gymnasium Lerchenfeld in Hamburg mit ihrem "Tag der Menschenrechte". Die Schüler schauten bei VIVA Interaktiv in Köln einen Tag lang hinter die Kulissen.

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NEWstep21

Ausgabe 4/2009
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